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Bei der Entwicklung der Hochzeitsbranche könnte man meinen man braucht mindestens zwei Jahre um eine halbwegs vernünftige Feier auf die Beine zu stellen. Dass dem nicht so ist haben Sophie und Christian eindrucksvoll bewiesen. Alles was man braucht sind gute Freunde und wenn man dann noch einen schönen Ort hat, hat man eigentlich schon alles wichtige. Bisschen Essen, paar Getränke und fertig ist das Fest. Und die Location war wirklich einzigartig. Das Elba ist ein neu eröffneter Komplex in einer ehemaligen Fabrik, umgebaut zu Büros, Café, Bar und auf dem Dach diese wundervolle Terrasse. Man blickt über ganz Wuppertal und hin und wieder fährt die Schwebebahn unter einem vorbei. Die Trauung fand direkt vor Ort statt und wurde vom Trauzeugen an der Ukulele begleitet. Ohne Ortswechsel ging es direkt über in ein zwangloses Zusammensein. Das Essen wurde als Flying Dinner gereicht, direkt vom Grill. Einfach aber hochwertig und äußerst lecker! Die Rikscha Tour ging trotz dem weiten Brautkleid gut, dafür hat die Hose eines Gastes ihre  Belastungsgrenze überschritten. Aber alles halb so schlimm.

Die Hochzeit der beiden hat mich wieder daran erinnert worauf es ankommt: nicht das Brimborium (das ist zwar auch schön wenn man es hat) sondern auf die Gemeinschaft mit guten Freunden. Die beiden geben einem das Gefühl, gleich Teil der Gruppe zu sein und jederzeit herzlich willkommen zu sein und laden ein einfach die Zeit zu genießen. Erfrischende Simplizität.

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